Mit dem S-Dispositionskredit – einer eingeräumten Kontoüberziehung – Ihrer Sparkasse lassen sich finanzielle Engpässe ganz flexibel überbrücken. Überweisungen, Lastschriften oder Daueraufträge werden auch dann ausgeführt, wenn das Guthaben einmal nicht ausreicht – solange der vereinbarte Kreditrahmen eingehalten wird. So bleiben Sie jederzeit handlungsfähig, auch bei kurzfristig ungeplanten Ausgaben.
Es gilt ein Sollzinssatz für den S-Dispositionskredit von 11,65 % p.a. und ein Sollzinssatz für die geduldete Kontoüberziehung von 11,65 % p.a., jeweils für die Zeit und Höhe der Nutzung bei vierteljährlicher Abrechnung.
Die Anpassung des Sollzins- und des Überziehungszinssatzes richtet sich nach der Veränderung des folgenden Referenzzinssatzes: Leitzins (Hauptrefinanzierungssatz) der Europäischen Zentralbank.
Die tatsächlichen Kosten können variieren – entscheidend ist, wie Sie den Dispo in Anspruch nehmen. Zinsen fallen nur dann an, wenn Sie den S-Dispositionskredit (eingeräumte Kontoüberziehung) tatsächlich nutzen. Außerdem zahlen Sie nur für den genutzten Betrag und die genutzten Tage. Wenn Ihr Konto wieder im Plus ist, fallen keine Zinsen mehr an.
Eine allgemeine Aussage ist schwierig, da das Risiko stark von Ihrem persönlichen Nutzungsverhalten abhängt. Die Höhe des Kredits wird vorher an Ihre finanzielle Situation angepasst. Außerdem sehen Sie im Online-Banking jederzeit, wie viel Sie bereits nutzen. Jede Einzahlung, wie z. B. Ihr Gehalt, reduziert den Dispo automatisch.
Sie müssen keine festen Raten vereinbaren. Sobald Geld auf Ihr Konto eingeht, wird der Dispo automatisch ausgeglichen – flexibel und ohne Aufwand.
Der S-Dispositionskredit (eingeräumte Kontoüberziehung) ist als kurzfristiger Puffer gedacht. Für höhere oder längerfristige Finanzierungen eignet sich der – dieser ist für solche Fälle meist die günstigere Lösung.